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Kroatische Akademische Vereinigung e.V.

Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins

  • Der Verein führt den Namen „Kroatische Akademische Vereinigung“.
  • Er hat den Sitz in Köln. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen worden.
  • Der Name ist mit dem Zusatz „e.V.“ (eingetragener Verein) versehen.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

  • Zweck und Ziel des Vereins sind:
    • 1.1. Die Pflege kroatischer Kultur, Sprache und Wissenschaft.
    • 1.2.Förderung des deutsch-kroatischen Kulturaustausches.
    • 1.3. Förderung der Völkerverständigung.
    • 1.4. Unterstützung bei der Pflege religiöser und volkstümlicher Traditionen und Aktivitäten.
    • 1.5. Unterstützung bedürftiger Studenten, Wissenschaftler und Künstler.

  • Der Vereinszweck wird durch verschiedene Aktivitäten erreicht, wie z.B.:
    • 2.1. Die Pflege kroatischer Kultur, Sprache und Wissenschaft.
    • 2.2. Förderung des gegenseitigen Kennenlernens, Verständnisses und der Freundschaft. zwischen den Völkern durch Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen und Organisation solcher.
    • 2.3. Veröffentlichungen

  • Der Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabeordnung. Die Mittel des Vereins, einschließlich etwaiger Überschüsse, werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet.
    • 3.1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigennützige Zwecke.
    • 3.2. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
    • 3.3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  • Kroatische Akademische Vereinigung arbeitet mit gleichartigen Institutionen in- und außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zusammen, um die satzungsgemäßen Ziele zu erreichen.

§ 3 Mitgliedschaft

  • Ordentliches Mitglied der Kroatischen Akademischen Vereinigung kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zur Einhaltung dieser Satzung verpflichtet.
  • Kroatische Akademische Vereinigung hat auch sowohl Ehren- als auch fördernde Mitglieder.
    • 2.1. Der Vorstand erteilt bestimmten Personen die Ehrenmitgliedschaft. Ehrenmitglieder sind nicht verpflichtet, den Jahresbeitrag zu entrichten.
    • 2.2. Der Vorstand kann jene Personen zu fördernden Mitgliedern ernennen, die bereit sind, die Arbeit des Vereins materiell zu unterstützen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  • Rechte der Mitglieder:
    • 1.1. Alle Mitglieder, mit Ausnahme der Ehren- und der fördernden Mitglieder, haben das Stimmrecht in ihrem Wahlkreis.
    • 1.2. Alle Mitglieder, mit Ausnahme der Ehren- und der fördernden Mitglieder, haben das Recht, die Vertreter zu wählen und selbst gewählt zu werden.
    • 1.3. Alle Mitglieder, mit Ausnahme der Ehren- und der fördernden Mitglieder, haben das Recht, dem Vorstand und der Vertreterversammlung Anträge zu unterbreiten.
    • 1.4. Alle Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  • Pflichten der Mitglieder:
    • 2.1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Ziele und die Interessen des Vereins nach besten Kräften zu fördern und zu unterstützen.
    • 2.2. Jedes Mitglied, mit Ausnahme der Ehren- und fördernden Mitglieder, hat einen Jahresbeitrag zu entrichten.

§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  • Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen.
  • Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
  • Die Mitgliedschaft endet:
    • 3.1. durch Austritt
    • 3.2. durch Ausschluss
    • 3.3. durch Tod
  • Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen.
    • 4.1. Der Austritt ist spätestens drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich zu erklären.
  • Der Ausschluss erfolgt:
    • 5.1. Bei grobem und wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins.
    • 5.2. Wegen groben und gewalttätigen Verhaltens.
    • 5.3. Wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung seinen Beitrag nicht bezahlt hat.
    • 5.4. Aus sonstigen schwerwiegenden Gründen, die die Vereinsdisziplin berühren.
  • Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
  • Gegen diesen Beschluss ist die Berufung bei der Vertreterversammlung statthaft.
    • 7.1. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Bekanntgabe des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.
    • 7.2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins an das Mitglied für die Zeit seiner Mitgliedschaft.
  • Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§ 6 Jahresbeitrag

  • Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Vertreterversammlung festgesetzt wird.
  • Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Geschäftsjahres eintritt.
  • Bis zum 31. März des Geschäftsjahres haben alle Mitglieder den vollen Jahresbeitrag zu zahlen.
  • Der Beitrag für Studenten wird ermäßigt.
  • Der Vorstand kann bei einem begründeten Antrag des Mitglieds den Jahresbeitrag für das einzelne Jahr ermäßigen oder erlassen.

§ 7 Organe des Vereins

  • Die Organe des Vereins sind:
    • 1.1. der Vorstand
    • 1.2. die Vertreterversammlung

§ 8 Der Vorstand

  • Der Vorstand besteht aus:
    • 1.1. dem Vorsitzenden,
    • 1.2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
    • 1.3. dem Geschäftsführer,
    • 1.4. dem Kassierer,
    • 1.5. einem kroatischen Seelsorger
  • Die Vertreterversammlung kann bei Bedarf die Wahl zusätzlicher Vorstandsmitglieder zulassen.
  • Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von je zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten.
  • Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
  • Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in den Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden berufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschussunfähigkeit muss der Vorsitzende bzw. der stellvertretende Vorsitzende binnen einer Woche eine zweite Sitzung mit der selben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu dieser Sitzung ist auf die besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
    • 5.1. Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
  • Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über Einnahmen und Ausgaben. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassierers und eines weiteren Vorstandsmitglieds.
    • 6.1. Zahlungsanweisungen über 1500 € bedürfen der schriftlichen Zustimmung der absoluten Mehrheit der Vorstandsmitglieder..
  • Der Vorstand wird von der Vertreterversammlung in geheimer Wahl für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
    • 7.1. Er verbleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
    • 7.2. Die Wiederwahl des Vorstands ist möglich.
  • Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann/-frau bis zur nächsten Vertreterversammlung zu bestellen.

§ 9 Vertreterversammlung

  • Mitgliederversammlung ist die Vertreterversammlung.
    • 1.1. Die Vertreter in der Vertreterversammlung werden in den Wahlkreisen in offener Wahl für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Für die Wahl der Vertreter ist eine einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los. Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist unzulässig.
      • 1.1.1. Der Vertreter in der Vertreterversammlung bleibt so lange im Amt bis ein neuer Vertreter gewählt ist.
      • 1.1.2. Wenn der Vertreter verhindert ist, seinen Verpflichtungen nachzugehen, ist er dazu verpflichtet, in Absprache mit den Mitgliedern in seinem Wahlkreis eine Ersatzperson zu bestellen.
      • 1.1.3. Die Wiederwahl der Vertreter ist möglich.
      • 1.1.4. Wenn ein Vertreter gegen die Bestimmungen dieser Satzung verstoßen hat oder sein Ausschluss gemäß Art. 5, Abs. 5 dieser Satzung verursacht hat, verliert er den Vertreterstatus und die Mitglieder in diesem Wahlkreis wählen einen anderen Vertreter.
    • 1.2. Ein Wahlkreis ist ein Ort bzw. Gebiet mit mindestens 5 und höchstens 50 Vereinsmitgliedern.
      • - aus einem Wahlkreis, der 5 bis 10 Mitglieder zählt, wird ein Vertreter in die Vertreterversammlung gewählt
      • - aus einem Wahlkreis, der 11 bis 20 Mitglieder zählt, werden zwei Vertreter in die Vertreterversammlung gewählt
      • - aus einem Wahlkreis, der mehr als 20 Mitglieder zählt, werden drei Vertreter in die Vertreterversammlung gewählt.
  • Die ordentliche Vertreterversammlung ist mindestens zweimal jährlich durch den Vorstand einzuberufen.
  • Die Vertreter sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.
  • Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Vertreterversammlung einberufen.
    • 4.1 Hierzu ist er verpflichtet, wenn der fünfte Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt.
  • Die Vertreterversamhmlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Vertreter anwesend sind.

§ 10 Aufgaben der Vertreterversammlung

  • Die Aufgaben der Vertreterversammlung sind inbesondere:
    • 1.1. Die Wahl des Vorstands.
    • 1.2. Die Wahl von zwei Kassenprüfern für die Dauer von zwei Jahren:
      • 1.2.1 Die Kassenprüfer haben das Recht, jederzeit die Kasse zu überprüfen und sich die Einnahmen und Ausgaben belegen zu lassen.
    • 1.3. Die Entgegennahme des Jahresberichts des Vortands, des Kassenberichts des Kassierers und des Prüfungsberichts der Kassenprüfer.
    • 1.4. Die Entlastung des Vorstands.
    • 1.5. Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben sowie die ihr nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.
    • 1.6. Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§ 11 Beschlussfassung der Vertreterversammlung

  • Den Vorsitz in der Vertreterversammlung führt der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom Vorstand bestimmter Stellvertreter.
  • Die Vertreterversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor.
  • Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist unzulässig.
  • Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.
  • Für die Wahl des Vorstands ist eine einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
    • 5.1. Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang notwendig.
    • 5.2. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

§ 12 Beurkundung von Beschlüssen und Niederschriften

  • Die Beschlüsse des Vorstands und der Vertreterversammlung sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und Schriftführer zu unterschreiben.
  • Über jede Vertreterversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen ist.

§ 13 Satzungsänderung

  • Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Vertreterversammlung beschlossen werden.
  • Bei der Einladung ist die Angabe des zu ändernden Paragraphen der Satzung sowie die genaue schriftliche Formulierung des Vorschlags in der Tagesordnung bekannt zu geben.
  • Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen.

§ 14 Die Vereinsauflösung

  • Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Vertreterversammlung, wobei drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
  • Sind weniger als drei Viertel der Vertreter erschienen, so kann die Auflösung nur von einer einzuberufenden zweiten Vertreterversammlung beschlossen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
  • Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins and die Kroatische Kulturgemeinschaft „Colonia Croatica“ in Köln, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 15 Geschäftsjahr, Erfüllungsort, Gerichtsstand

  • Das Geschäftsjahr ist das laufende Kalenderjahr.
  • Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln.

Köln, den 12.07.1993

 
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